Marktgemeinderat diskutiert Zukunftsthemen
Ratsmitglieder mit Verwaltungsspitze auf Klausur im Kloster Plankstetten
Altdorf/Plankstetten – Die Zukunft des Marktes Altdorf stand im Mittelpunkt einer Klausurtagung des Marktgemeinderates Anfang Oktober im Kloster Plankstetten. 20 der 24 Ratsmitglieder nahmen zusammen mit Bürgermeister Stanglmaier daran teil und wurden unterstützt von Geschäftsleitung, Kämmerei und Bauverwaltung.
Ein Schwerpunkt war die weitere Entwicklung des Ziegeleigeländes. Dabei ging es unter anderem um die künftige Gestaltung, die Einbindung der Vereine sowie die mögliche Ansiedlung des Kreisjugendrings. Auch die Frage, ob der Ziegeleistadel saniert oder neu gebaut werden soll, wurde vertieft diskutiert.
Zentral war das Thema Wohnen: Leerstehenden Wohnraum besser nutzbar zu machen und dabei insbesondere den Menschen aus Altdorf Perspektiven zu bieten, war ein wichtiges zentrales Anliegen. „Wir wollen nicht um jeden Preis wachsen. Wir wollen vielmehr unseren jungen Menschen, die hier geboren und aufgewachsen sind, ermöglichen, auch künftig in Altdorf zu leben und hier ihre Familien zu gründen“, betont der Bürgermeister. Die gerade angestoßene Wohnraumbörse sei dabei ein weiterer Baustein. Auch Möglichkeiten zur verträglichen Nachverdichtung in bestehenden Siedlungsgebieten sollen weiter verfolgt werden. Inwieweit der Markt auch selbst in Wohnraum investiert, wird demnächst im Zuge der geplanten Wohnbebauung an der Dekan-Wagner-Str. diskutiert.
Ein weiterer Themenblock war der Außenauftritt des Marktes: Künftig sollen insbesondere soziale Medien stärker genutzt und dafür die Öffentlichkeitsarbeit innerhalb der Verwaltung personell gestärkt werden.
Neben der intensiven inhaltlichen Arbeit kam auch der gesellschaftliche Teil nicht zu kurz: Das Kloster Plankstetten mit seinem besonderen Umfeld, der Benediktinerabtei und dem angeschlossenen landwirtschaftlichen Betrieb, bot dafür einen passenden Rahmen.
„Wir haben offen diskutiert, unterschiedliche Sichtweisen beleuchtet und Themen für die weitere Entwicklung unseres Marktes gemeinsam auf den Weg gebracht“, zieht der Bürgermeister ein positives Fazit. Im Rahmen der Klausur konnte dazu auch intensiver diskutiert werden, als es oft in den Sitzungen möglich ist.


